„Alles wird immer teurer aber die Löhne steigen nicht“
Durchschnittslohn 2006: 15,95
Kategorie
Löhne, Vermögen, Insolvenzen, Konjunktur.
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„Alles wird immer teurer aber die Löhne steigen nicht“
Durchschnittslohn 2006: 15,95
Arbeitsmarkt: zentraler Mechanismus für Beschäftigung und Arbeitslosigkeit
„Armut ist immer selbstverschuldet“
Behauptung ignoriert strukturelle, wirtschaftliche und soziale Ursachen von Armut
Deutsches Bankensystem: drei Säulen – private Banken, öffentliche Banken (Sparkassen/Landesbanken), genossenschaftliche Banken
„Der Markt regelt“
Annahme: Angebot und Nachfrage regulieren Wirtschaft ohne staatliche Eingriffe von selbst
„Der Trickle-Down-Effekt funktioniert“
Annahme: Steuersenkungen für Reiche/Unternehmen fördern Investitionen, Wachstum, Arbeitsplätze für alle
„Die hohe Inflation war die Schuld der Regierung“
Deutsche Inflation stieg 2022/2023 stark, Hauptursache: Krieg in der Ukraine
Umwandlung analoger in digitale Prozesse, neue Technologien: KI, Blockchain, IoT
Zunehmender grenzüberschreitender Austausch von Waren, Kapital, Arbeit, Informationen
„Inflation ist immer schlecht“
Aussage ist vereinfachte Sichtweise: Inflation hat je nach Höhe positive und negative Effekte
Inflation: allgemeiner Preisanstieg, sinkende Kaufkraft des Geldes
Staat unterstützt Forschung und Entwicklung durch Programme und Fördermittel
Basiert auf Privatbesitz an Produktionsmitteln, Wettbewerb, freier Marktwirtschaft
Kritikpunkte: soziale Ungleichheit, Umweltzerstörung, Reichtumskonzentration
Kombination aus Marktwirtschaft und Planwirtschaft
Drei Dimensionen: Ökologie, Ökonomie, soziale Gerechtigkeit
Produktion, Verteilung, Preise werden zentral von staatlicher Planungsbehörde bestimmt
„Private Unternehmen sind effizienter als der Staat“
Behauptung trifft nicht pauschal zu, hängt von Branche und Umständen ab
„Reiche Unternehmer schaffen Arbeitsplätze“
Argument wird oft zur Rechtfertigung von Steuererleichterungen für Wohlhabende genutzt
Ziel: gleiche Chancen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Alter, sozialer Stellung
Ziel: Besteuerung entsprechend finanzieller Leistungsfähigkeit
Ethische, soziale, ökologische Verpflichtungen von Unternehmen (verbunden mit CSR-Konzept)
Laut Statista: 2.781 Milliardäre weltweit 2024 mit Gesamtvermögen von 14,2 Billionen US-Dollar
Erstmals eingeführt 1922 in der Weimarer Republik, erhoben bis 1996
Obere 13,1 % der Weltbevölkerung besitzen rund 85 % des globalen Vermögens
Geregelt in § 6 Außensteuergesetz (AStG): Besteuerung stiller Reserven bei Wegzug ins Ausland
Laut Weltbank: rund 771 Millionen Menschen weltweit ohne ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser
„Wirtschaft wächst immer“
Wirtschaftswachstum gemessen am BIP: Zunahme durch Produktion, Konsum, Investitionen, Innovation
EU-Binnenmarkt ermöglicht freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen, Kapital, Arbeitskräften
Deutschland: soziale Marktwirtschaft, eingeführt 1949 nach dem Zweiten Weltkrieg