Ableismus
Ableismus: gesellschaftliche Benachteiligung/Diskriminierung von Menschen mit Beeinträchtigungen
Kategorie
Geschlecht, Gleichstellung, Begrifflichkeiten.
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Ableismus: gesellschaftliche Benachteiligung/Diskriminierung von Menschen mit Beeinträchtigungen
Homosexualität in Deutschland bis 1994 strafbar (§ 175)
Männliches Geschlecht meist XY-Chromosomen, weibliches meist XX – daneben Intersex-Varianten (XXY, X0, Mosaikformen)
Catcalling: verbale sexuelle Belästigung im öffentlichen Raum
Heteronormativität: Annahme, Heterosexualität und binäre Geschlechterordnung seien selbstverständlich/natürlich
Patriarchat: von altgriechisch „patriarchēs“ („Vaterherrschaft“), historische Grundstruktur fast aller frühen Zivilisationen
Begriff Intersektionalität von Juristin Kimberlé Crenshaw in den 1980er Jahren geprägt
Begriff im 19. Jahrhundert geprägt, Mary Wollstonecraft als frühe Vorreiterin („A Vindication of the Rights of Woman“, 1792)
Femizid: gezielte Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts
2023: 938 Frauen/Mädchen Opfer von Tötungsdelikten, davon 360 vollendete Tötungsdelikte (Femizide)
Formen: Doppelnennung, Gendersternchen, Gendergap, Binnen-I
Geschlechtliche Identität: inneres Empfinden der Geschlechtszugehörigkeit, unabhängig vom Geburtsgeschlecht
„Two-Spirit“-Konzept in indigenen Kulturen Nordamerikas: vereinte männliche und weibliche Eigenschaften
Geschlechtsdysphorie: psychisches Leiden bei Diskrepanz zwischen empfundenem und zugewiesenem Geschlecht
Mediale Sichtbarkeit von Trans-/nichtbinären Personen in den letzten Jahren gestiegen
Gesellschaftliche Anerkennung wirkt sich stark auf psychische Stabilität und Lebensqualität aus
„Heute kann sich ja jeder als Tier identifizieren“
Aussage wird häufig als rhetorisches Mittel genutzt, um Anerkennung von Trans-/nichtbinären Identitäten zu delegitimieren
Intergeschlechtlichkeit: körperliche Variation, nicht eindeutig männlich/weiblich zuordenbar (Chromosomen, Hormone, Gonaden, Genitalien)
Steht für Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender, Queer, Intersex, Asexual, + weitere Identitäten
„Männer dürfen nicht in die Frauendusche / auf die Frauentoilette“
Einordnung: Argument beruht auf Missverständnis, da Transfrauen keine Männer sind
„Männer im Frauensport zu haben ist unfair“
Debatte dreht sich um mögliche körperliche Vorteile durch frühere männliche Pubertät
Mansplaining: herablassendes Erklären eines Mannes gegenüber einer Frau, unabhängig von deren Wissen
Alle Föten in frühen Wochen zunächst gleiche Anlagen, „Default-Entwicklung“ ist weiblich ohne Testosteronwirkung
Transfrauen erhalten meist Östrogene und Antiandrogene, Transmänner meist Testosteron
Nichtbinär: weder ausschließlich männlich noch weiblich; umfasst z.B. agender, bigender, genderfluid
Geschlechtsinkongruenz kann zu Angst, Depression, geringem Selbstwertgefühl führen
Selbstbestimmungsgesetz seit 2024 in Deutschland in Kraft
Dänische Kohortenstudie (JAMA, 2023): 3.759 Transgender- vs. 6.653.697 Nicht-Transgender-Personen, Beobachtungszeitraum 1980–2021
Tokenismus: sichtbare Einbeziehung Benachteiligter ohne strukturelle Veränderung
Toxische Männlichkeit: gesellschaftliches Idealbild von Stärke, Aggression, Unverwundbarkeit als „echte“ Männlichkeit
WHO strich Transidentität 2019 aus dem ICD-Kapitel psychischer Störungen
Begriff stammt ursprünglich aus afroamerikanischer Kultur der 1940er Jahre (Bewusstsein für Rassismus/Ungerechtigkeit)