Die Behauptung
Vulkane stoßen mehr CO₂ aus als Menschen
Kernfakten
Vulkane: ca. 200-300 Mio. Tonnen CO₂/Jahr weltweit
Menschengemachte Emissionen 2022: ca. 37 Mrd. Tonnen – über 100-mal so viel
Pinatubo-Eruption (1991) nur winziger Bruchteil jährlicher menschlicher Emissionen
Kohlenstoffisotopen-Analyse: CO₂-Anstieg seit Industrialisierung stammt aus fossilen Brennstoffen
Vulkane regulieren CO₂ nur über geologische Zeiträume
1 Min. Lesezeit
Vulkane stoßen bei Eruptionen CO₂ aus, das ist unbestritten. Doch die Menge an CO₂, die durch menschliche Aktivitäten freigesetzt wird, übertrifft die vulkanischen Emissionen bei weitem. Der Vergleich verdeutlicht, dass Vulkane nur einen kleinen Bruchteil der jährlichen CO₂-Emissionen ausmachen.
Fakten über vulkanische CO₂-Emissionen:
CO₂-Ausstoß durch Vulkane: Wissenschaftler schätzen, dass Vulkane weltweit etwa 200 bis 300 Millionen Tonnen CO₂ pro Jahr freisetzen – einschließlich ruhender und aktiver Vulkane.
CO₂-Ausstoß durch Menschen: Im Jahr 2022 lagen die globalen menschengemachten CO₂-Emissionen bei etwa 37 Milliarden Tonnen – mehr als 100-mal so viel wie die vulkanischen Emissionen.
Vergangene große Eruptionen: Selbst bei großen Vulkanausbrüchen wie dem Pinatubo (1991) war der CO₂-Ausstoß nur ein winziger Bruchteil der jährlichen Emissionen durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
Warum Vulkane keinen relevanten Beitrag leisten:
Langfristige Balance: Über geologische Zeiträume hinweg regulieren Vulkane das CO₂-Niveau durch natürliche Prozesse wie die Verwitterung von Gestein. Dies geschieht langsam und hat keinen Einfluss auf den schnellen Anstieg des atmosphärischen CO₂ durch menschliche Aktivitäten.
Messbare Unterschiede: Seit Beginn der Industrialisierung hat der CO₂-Gehalt der Atmosphäre um über 50 % zugenommen. Diese Zunahme ist eindeutig auf fossile Brennstoffe zurückzuführen, da das Verhältnis der Kohlenstoffisotope menschliche Quellen belegt.
Argumentationshilfe:
„100-mal weniger CO₂“: Die CO₂-Emissionen durch menschliche Aktivitäten sind über 100-mal höher als die aller Vulkane zusammen.
„Beleg durch Isotope“: Die Kohlenstoffisotopen-Analyse zeigt, dass der Anstieg des CO₂ in der Atmosphäre nicht von Vulkanen stammt, sondern von fossilen Brennstoffen.
„Geologie reguliert langsam“: Vulkane tragen langfristig zur natürlichen CO₂-Bilanz bei, aber die schnelle Zunahme des CO₂ ist menschengemacht.
Vulkane tragen nur minimal zur globalen CO₂-Belastung bei. Der Hauptverursacher des Anstiegs ist der Mensch, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.
3 Quellen
- usgs.gov/observatories/hvo/news/volca…co2-volcanic-or-human-activity
Diese Seite erklärt die Mengen vulkanischer Emissionen im Vergleich zu menschlichen Aktivitäten.
- science.nasa.gov/resource/graphic-volcanoes-and-climate-change
Hier wird gezeigt, wie viel CO₂ natürliche Quellen wie Vulkane im Vergleich zu menschlichen Quellen freisetzen.
- skepticalscience.com/volcanoes-and-global-warming.htm
Diese Plattform zeigt, warum Vulkane nur einen geringen Beitrag zu den globalen CO₂-Emissionen leisten.
Autor: MAnFred
Veröffentlicht am 4. August 2026
