Eine differenzierte Betrachtung der Kriminalstatistik
Kernfakten
PKS 2025: 40,1 % aller Tatverdächtigen ohne deutschen Pass, bei 16,9 % Ausländeranteil an Bevölkerung
Bereinigt um ausländerrechtliche Delikte und Tatverdächtige ohne Wohnsitz in DE: Anteil sinkt auf ca. 30,9 %
Erklärungsfaktoren: häufigere Anzeigen bei „fremd“ wahrgenommenen Personen, Racial Profiling, überproportionale Armut/geringere Bildungsteilhabe
Jugendkriminalität langfristig rückläufig seit 1990ern, nicht kausal mit Zuwanderung verknüpft
Fachliche Kritik (Kriminologin Wollinger, BKA-Institutsdirektor Neubacher): Kategorie „Ausländerkriminalität“ der PKS gilt als kriminologisch nicht verwertbar
6 Min. Lesezeit
Die pauschale Behauptung, dass Ausländer generell krimineller seien als Einheimische, verzerrt das Gesamtbild erheblich. Eine detaillierte Analyse der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zeigt, dass mehrere Faktoren – von Bevölkerungsstrukturen bis zu Erfassungsmodalitäten – in die Interpretation der Zahlen einfließen müssen.
Tatverdächtige im Kontext der Zuwanderung
Aktuelle Zahlen der PKS 2025 belegen, dass über 40,1 Prozent aller Tatverdächtigen Ausländer sind. Dabei fällt auf, dass nichtdeutsche Tatverdächtige im Jahr 2024 um 13,5 Prozent zugenommen hatten – ein Anstieg, der maßgeblich mit der hohen Zuwanderung im Jahr 2023 zusammenhängt. Spezifische Straftaten wie unerlaubte Einreise oder Verstöße gegen das Aufenthalts- und Asylverfahrensgesetz, die ausschließlich von Ausländern begangen werden können, tragen zu diesem Wert bei. Rechnet man diese Delikte heraus, bleibt dennoch ein Anstieg von 11,9 Prozent. Gleichzeitig wird in der PKS nicht ausreichend berücksichtigt, dass der Anteil der ausländischen Bevölkerung in den letzten beiden Jahren erheblich gestiegen ist. Wird diese Bevölkerungsentwicklung in die Bewertung einbezogen, zeigt sich, dass der prozentuale Anstieg ausländischer Tatverdächtiger sogar geringer ist als der der deutschen Tatverdächtigen.
Unterschied zwischen Tatverdächtigen und Verurteilten
Ein wesentlicher Aspekt bei der Interpretation der PKS-Zahlen ist, dass Tatverdächtige nicht automatisch als verurteilte Straftäter gelten. In vielen Fällen wird gar nicht erst ein gerichtliches Verfahren eingeleitet. Wie Frank Neubacher, Direktor des Instituts für Kriminologie der Universität zu Köln, erklärt: „Sehr viele dieser Fälle werden von der Staatsanwaltschaft eingestellt, zum Beispiel weil es minderschwere Fälle sind oder die Beweislage nicht ganz klar ist.“ Tatsächlich werden nur etwas mehr als die Hälfte der in der PKS erfassten Straftaten letztlich aufgeklärt, während bei etwa der Hälfte der Fälle keine vollständigen Informationen zur Person des Tatverdächtigen ermittelt werden konnten. Diese Differenzierung ist entscheidend, um nicht vorschnell von einer hohen Kriminalitätsrate auszugehen.
Einfluss von Anzeige- und Erfassungsverhalten
Ein weiterer Faktor, der die Zahlen in der PKS beeinflusst, ist das Anzeigeverhalten. Der Großteil der in der Statistik erfassten Straftaten resultiert aus Anzeigen von Privatpersonen – ein Indikator, der stark variieren kann. Eine gesteigerte Bereitschaft, Delikte anzuzeigen, oder Änderungen im polizeilichen Kontroll- und Registrierungsverhalten können dazu führen, dass mehr Fälle in der PKS erfasst werden, ohne dass sich die tatsächliche Kriminalitätsrate verändert. Dies unterstreicht, dass ein Anstieg in der PKS nicht zwangsläufig einen realen Anstieg der Kriminalität in Deutschland widerspiegelt.
Kein Grund zum Alarmismus
Obwohl die PKS hohe Zahlen ausweist, gibt es aus mehreren Gründen keinen Anlass zur Panik. Wie Neubacher betont: „Wir hatten schon ähnlich hohe Zahlen, auch in der Vergangenheit.“ Die PKS-Daten sind zwar ein wichtiges Instrument, sollten jedoch nicht als alleinige Grundlage für politische Entscheidungen herangezogen werden. Eine kontinuierliche Verbesserung der Datenlage ist notwendig, um die Entwicklungen in der Kriminalitätsstatistik realitätsnah abzubilden und präventive Maßnahmen zielgerichtet zu gestalten.
Fazit:
Die pauschale Aussage, dass „alle Ausländer kriminell“ seien, ignoriert die Komplexität der Kriminalstatistik. Berücksichtigt man Faktoren wie die Zuwanderungsdynamik, administrative Delikte, das Anzeigeverhalten und die Tatsache, dass viele Tatverdächtige letztlich nicht verurteilt werden, wird deutlich, dass die PKS-Zahlen ein differenziertes Bild liefern – ein Bild, das keineswegs Anlass zu Alarmismus gibt.
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Bevölkerung Deutschland 2025: 83.500.000 → Davon Ausländer: ca. 14.070.000 (ca. 16,9%)
Erfasste Straftaten 2025: 5.508.559
- Davon aufgeklärt: 3.188.533 (Aufklärungsquote: 57,9%)
- Davon Tatverdächtige ermittelt: 2.054.855 → Männlich: 1.523.090 (=74,1%)
→ Weiblich: 531.765 (=25,9%)
→ Deutsch: 1.231.246 (= 59,9%)
→ Nichtdeutsch: 823.609 (=40,1%)
Ohne ausländerrechtliche Verstöße (z.B. illegale Einwanderung, illegaler Aufenthalt):
- Davon Tatverdächtige ermittelt: 1.908.383 → Männlich: 1.419.948 (=74,4%)
→ Weiblich: 488.435 (=25,6%)
→ Deutsch: 1.230.432 (=64,5%)
→ Nichtdeutsch: 677.951 (=35,5%)
Der Anteil an Straftaten mit ausländerrechtlichen Verstößen muss herausgerechnet werden, da dieser sonst das Gesamtbild verzerrt und den Anteil der Ausländer krimineller erscheinen lässt,
als diese es den Zahlen nach eigentlich sind.
Laut dem Mediendienst Integration sind außerdem Straftaten von Ausländern erfasst, die ihren Wohnsitz im Ausland haben (z.B. Touristen) oder bei denen der Wohnsitz nicht bekannt ist.
Werden diese Anteile (geschätzte Werte) herausgerechnet, ergibt sich folgendes Bild:
→ Nichtdeutsch abzgl. 6% mit Wohnsitz im Ausland: 637.274 (=33,4%)
→ Nichtdeutsch abzgl. 13% mit Wohnsitz im Ausland und Wohnsitz unbekannt: 589.817 (=30,9%)
Daraus ergibt sich trotzdem noch immer, dass ein Bevölkerungsanteil von ca. 16,9% einen Anteil von ca. 30,9% an Tatverdächtigen von Straftaten hat.
Für die überproportionale Repräsentation von Ausländern gibt es verschiedenste Gründe:
- Menschen, die als „fremd“ wahrgenommen werden, werden öfter angezeigt
- Racial Profiling: Menschen, die als „fremd“ wahrgenommen werden, werden öfter kontrolliert → Mehr Kontrolle führt automatisch zu mehr Funden
- Lebensumstände: Armut und Bildungsteilhabe → Ausländer sind hier überproportional betroffen
Laut Experten ist die „Ausländerkriminalität“ der polizeilichen Kriminalitätsstatistik weder polizeilich noch kriminologisch verwertbar. Wesentlich aussagekräftiger sind Faktoren wie der sozioökonomische Status, die Bildungsteilhabe, Motive oder Hintergründe der kriminellen Aktivität.
- Sonstige Straftaten
- Einfacher Diebstahl
- Schwerer Diebstahl
- Betrug
- Körperverletzung
- Sachbeschädigung
- Rauschgiftdelikte
- Ausländerrechtliche Verstöße
- Sexualdelikte
- Straftaten gegen das Leben
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| Kategorie | Reihe 1 |
|---|---|
| Sonstige Straftaten | 0,245 |
| Einfacher Diebstahl | 0,197 |
| Schwerer Diebstahl | 0,133 |
| Betrug | 0,124 |
| Körperverletzung | 0,112 |
| Sachbeschädigung | 0,099 |
| Rauschgiftdelikte | 0,03 |
| Ausländerrechtliche Verstöße | 0,037 |
| Sexualdelikte | 0,024 |
| Straftaten gegen das Leben | 0,001 |
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| Kategorie | Bevölkerung |
|---|---|
| 1990 | 79.750.000 |
| 1991 | 80.270.000 |
| 1992 | 80.970.000 |
| 1993 | 81.340.000 |
| 1994 | 81.540.000 |
| 1995 | 81.820.000 |
| 1996 | 82.010.000 |
| 1997 | 82.060.000 |
| 1998 | 82.040.000 |
| 1999 | 82.160.000 |
| 2000 | 82.260.000 |
| 2001 | 82.440.000 |
| 2002 | 82.540.000 |
| 2003 | 82.530.000 |
| 2004 | 82.500.000 |
| 2005 | 82.440.000 |
| 2006 | 82.310.000 |
| 2007 | 82.220.000 |
| 2008 | 82.000.000 |
| 2009 | 82.002.400 |
| 2010 | 81.802.300 |
| 2011 | 81.751.602 |
| 2012 | 81.843.743 |
| 2013 | 80.523.746 |
| 2014 | 80.767.463 |
| 2015 | 81.197.537 |
| 2016 | 82.175.684 |
| 2017 | 82.521.653 |
| 2018 | 82.792.351 |
| 2019 | 83.019.213 |
| 2020 | 83.166.711 |
| 2021 | 83.155.031 |
| 2022 | 83.237.124 |
| 2023 | 83.460.000 |
| 2024 | 83.580.000 |
| 2025 | 83.500.000 |
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| Kategorie | Fälle insgesamt |
|---|---|
| 1990 | 4.455.333 |
| 1991 | 4.752.175 |
| 1992 | 5.209.060 |
| 1993 | 6.750.613 |
| 1994 | 6.537.748 |
| 1995 | 6.668.717 |
| 1996 | 6.647.598 |
| 1997 | 6.586.165 |
| 1998 | 6.456.996 |
| 1999 | 6.302.316 |
| 2000 | 6.264.723 |
| 2001 | 6.363.865 |
| 2002 | 6.507.394 |
| 2003 | 6.572.135 |
| 2004 | 6.633.156 |
| 2005 | 6.391.715 |
| 2006 | 6.304.223 |
| 2007 | 6.284.661 |
| 2008 | 6.114.128 |
| 2009 | 6.054.330 |
| 2010 | 5.933.278 |
| 2011 | 5.990.679 |
| 2012 | 5.997.040 |
| 2013 | 5.961.662 |
| 2014 | 6.082.064 |
| 2015 | 6.330.649 |
| 2016 | 6.372.526 |
| 2017 | 5.761.984 |
| 2018 | 5.555.520 |
| 2019 | 5.436.401 |
| 2020 | 5.310.621 |
| 2021 | 5.047.860 |
| 2022 | 5.628.584 |
| 2023 | 5.940.667 |
| 2024 | 5.837.445 |
| 2025 | 5.508.559 |
Obwohl die erfassten Straftaten absolut mit 17,7% Anstieg von 2021 bis 2023 scheinbar wieder deutlich mehr wurden, relativieren sich die Zahlen schnell wieder, wenn diese richtigerweise ins Verhältnis zu den Zahlen des Bevölkerungsanstiegs gesetzt werden. Hier zeigt sich, dass die Anzahl der erfassten Straftaten von 2021 bis 2023 reell lediglich um 1,05% angestiegen ist und von 2023 bis 2025 sogar um 0,52% gesunken ist.
- TV* Kinder bis 13 Jahre
- TV* Jugendliche 14 bus unter 18 Jahre
- TV* Heranwachsende 18 bis unter 21 Jahre
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| Kategorie | TV* Kinder bis 13 Jahre | TV* Jugendliche 14 bus unter 18 Jahre | TV* Heranwachsende 18 bis unter 21 Jahre |
|---|---|---|---|
| 1990 | 62.500 | 141.244 | 149.823 |
| 1991 | 65.205 | 139.709 | 150.286 |
| 1992 | 69.034 | 151.103 | 160.739 |
| 1993 | 88.276 | 207.944 | 208.040 |
| 1994 | 100.077 | 223.551 | 196.437 |
| 1995 | 116.619 | 254.329 | 207.136 |
| 1996 | 131.010 | 277.479 | 219.928 |
| 1997 | 144.260 | 292.518 | 226.279 |
| 1998 | 152.774 | 302.413 | 237.073 |
| 1999 | 150.626 | 296.781 | 240.109 |
| 2000 | 145.834 | 294.467 | 247.586 |
| 2001 | 143.045 | 298.983 | 246.713 |
| 2002 | 134.545 | 297.881 | 245.761 |
| 2003 | 126.358 | 293.907 | 247.456 |
| 2004 | 115.770 | 297.087 | 250.534 |
| 2005 | 103.124 | 284.450 | 247.450 |
| 2006 | 100.487 | 278.447 | 241.824 |
| 2007 | 102.012 | 277.447 | 242.878 |
| 2008 | 101.389 | 265.771 | 237.191 |
| 2009 | 96.627 | 248.702 | 227.847 |
| 2010 | 91.960 | 231.543 | 216.764 |
| 2011 | 85.600 | 214.736 | 204.491 |
| 2012 | 75.449 | 200.257 | 196.255 |
| 2013 | 69.275 | 190.205 | 188.670 |
| 2014 | 68.295 | 190.352 | 192.289 |
| 2015 | 79.371 | 218.025 | 231.426 |
| 2016 | 90.610 | 209.808 | 232.082 |
| 2017 | 74.897 | 190.294 | 195.448 |
| 2018 | 70.603 | 177.431 | 185.523 |
| 2019 | 72.890 | 177.082 | 177.774 |
| 2020 | 62.668 | 162.964 | 166.033 |
| 2021 | 68.725 | 154.889 | 150.865 |
| 2022 | 93.095 | 189.149 | 160.998 |
| 2023 | 104.233 | 207.149 | 171.402 |
| 2024 | 101.886 | 192.863 | 156.889 |
| 2025 | 95.410 | 172.770 | 138.470 |
Jugendkriminalität – Realität statt Panikparolen
Ein Blick auf mehr als drei Jahrzehnte Jugendkriminalität in Deutschland zeigt ein deutlich anderes Bild, als es manche Stammtischdebatte oder Wahlkampfrede nahelegt. Nach der Wiedervereinigung Anfang der 1990er-Jahre stiegen die Zahlen zunächst deutlich an – eine Folge der gesellschaftlichen Umbrüche, wachsender Arbeitslosigkeit, des Zusammenbruchs sozialer Strukturen in Ostdeutschland und einer insgesamt instabilen Nachwendegesellschaft. Besonders Gewalt- und Eigentumsdelikte unter Jugendlichen nahmen damals stark zu, was in der öffentlichen Wahrnehmung das Bild einer „verrohten Jugend“ prägte.
Doch der langfristige Trend verläuft in die entgegengesetzte Richtung: Seit den frühen 2000er-Jahren sinkt die Jugendkriminalität kontinuierlich. Studien des Bundeskriminalamts und des Deutschen Jugendinstituts zeigen, dass junge Menschen heute seltener straffällig werden als vor zwanzig Jahren. Selbst die leichte Delle während der Corona-Pandemie, verursacht durch verändertes Sozialverhalten, Schulschließungen und eingeschränkte Freizeitangebote, konnte den langfristigen Rückgang nicht aufhalten. Nach einem kurzen Anstieg in einigen Deliktbereichen normalisierten sich die Zahlen wieder rasch.
Trotzdem hält sich hartnäckig die Erzählung, die Gesellschaft sei unsicherer geworden und insbesondere „Ausländer“ oder Geflüchtete seien verantwortlich für steigende Kriminalität. Diese Behauptungen lassen sich durch Fakten nicht stützen. Die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt zwar, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund in einigen Delikten überrepräsentiert sind, erklärt dies aber vor allem durch soziale Faktoren wie Bildungsbenachteiligung, Armut oder diskriminierende Kontrollen – nicht durch Herkunft oder Kultur. Insgesamt ist Deutschland heute sicherer, als es noch vor zwanzig oder dreißig Jahren war.
Die Realität ist also deutlich nüchterner: Gewalt und Kriminalität unter Jugendlichen nehmen ab, während populistische Debatten das Gegenteil behaupten. Vielleicht liegt genau darin das Problem – dass Fakten oft weniger laut sind als Angst.
Folgende Straftaten sind laut Bundeskriminalamt nicht enthalten:
- Staatsschutzdelikte
- Verkehrsdelikte, ausgenommen Verstöße nach §§ 315, 315b StGB sowie § 22a StVG
- Straftaten, die außerhalb des Bundesgebiets begangen wurden
- Verstöße gegen strafrechtliche Landesgesetze, mit Ausnahme der entsprechenden Regelungen in den Landesdatenschutzgesetzen
- Straftaten, die nicht in den Zuständigkeitsbereich der Polizei fallen (z. B. Finanz- oder Steuerdelikte)
- Delikte, die unmittelbar bei der Staatsanwaltschaft angezeigt und ausschließlich von dieser bearbeitet werden (z. B. Aussagedelikte)
- Deutsche TV
- Nichtdeutsche TV
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| Kategorie | Deutsche TV | Nichtdeutsche TV |
|---|---|---|
| Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen | 1.535 | 1.358 |
| Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und Übergriffe | 7.573 | 4.733 |
| Raubdelikte | 15.793 | 14.959 |
| Gefährliche und schwere Körperverletzung | 88.299 | 65.600 |
| Wohnungseinbruchdiebstahl | 5.119 | 4.667 |
| Diebstahl von Kraftwagen | 4.376 | 3.828 |
| Taschendiebstahl | 1.122 | 3.903 |
| Betrug | 175.422 | 121.618 |
| Sachbeschädigung | 84.479 | 30.330 |
| Rauschgiftdelikte | 80.260 | 44.614 |
| Gewaltkriminalität | 109.674 | 82.565 |
| Straßenkriminalität | 112.223 | 72.239 |
| Straftaten Umwelt - und Verbraucherschutzsektor | 16.097 | 7.770 |
| Wirtschaftskriminalität | 19.287 | 8.370 |
- Deutsche TV
- Nichtdeutsche TV bereinigt*
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| Kategorie | Deutsche TV | Nichtdeutsche TV bereinigt* |
|---|---|---|
| Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen | 1.535 | 1.181 |
| Vergewaltigung, sexuelle Nötigung und Übergriffe | 7.573 | 4.118 |
| Raubdelikte | 15.793 | 13.014 |
| Gefährliche und schwere Körperverletzung | 88.299 | 57.072 |
| Wohnungseinbruchdiebstahl | 5.119 | 4.060 |
| Diebstahl von Kraftwagen | 4.376 | 3.330 |
| Taschendiebstahl | 1.122 | 3.396 |
| Betrug | 175.422 | 105.808 |
| Sachbeschädigung | 84.479 | 26.387 |
| Rauschgiftdelikte | 80.260 | 38.814 |
| Gewaltkriminalität | 109.674 | 71.832 |
| Straßenkriminalität | 112.223 | 62.848 |
| Straftaten Umwelt - und Verbraucherschutzsektor | 16.097 | 6.760 |
| Wirtschaftskriminalität | 19.287 | 7.282 |
*Nichtdeutsche abzgl. 13% (geschätzt) mit Wohnsitz Ausland oder Wohnsitz unbekannt. Es wurde aufgrund von nicht vorhandenen belastbaren Zahlen angenommen, dass diese 13% für alle Sektoren gültig sind.
Die Verteilung dürfte in der Realität selbstverständlich nicht derart homogen ausfallen.
- 2023
- 2024
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| Kategorie | 2023 | 2024 |
|---|---|---|
| Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit | 62.166 | 64.530 |
| Diebstahl | 52.069 | 48.184 |
| Vermögens- und Fälschungsdelikte | 55.012 | 52.717 |
| Sonstige Straftaten (StGB) | 32.210 | 33.793 |
| Rauschgiftdelikte | 23.254 | 16.659 |
| Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung | 7.846 | 7.514 |
| Straftaten gegen das Leben | 420 | 474 |
Im Zeitraum von Januar bis Dezember 2024 waren laut dem BKA insgesamt 3.061.540 Asylsuchende in Deutschland registriert. 8,8% aller Tatverdächtigen (inkl. ausländerrechtlichen Verstößen) waren 2024 zugewanderte Personen.
10 Quellen
- bka.de/DE/AktuelleInformationen/Stati…stik/PKS2024/pks2024_node.html
Die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2024 (Stand: April 2025, V5.0) des Bundeskriminalamts.
- bpb.de/themen/innere-sicherheit/dossi…daten-und-soziale-wirklichkeit
Die Bundeszentrale für politische Bildung beschreibt die Probleme, die die polizeiliche Kriminalitätsstatistik mit sich bringt.
- tagesschau.de/inland/gesellschaft/pol…che-kriminalstatistik-106.html
Artikel der Tagesschau zur Polizeilichen Kriminalitätsstatistik 2024.
- tagesschau.de/faktenfinder/kontext/kr…inalitaet-deutschland-108.html
Laut Tagesschau-Faktenfinder sind Kriminalitätsraten unter Migranten stark von sozialen Faktoren beeinflusst und nicht allein auf die Herkunft zurückzuführen.
- bka.de/DE/AktuelleInformationen/Stati…stik/PKS2025/pks2025_node.html
Die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik 2025 (Stand: April 2026, V1.0) des Bundeskriminalamts.
- mediendienst-integration.de/artikel/d…r-auslaenderkriminalitaet.html
Artikel des Mediendienst Integration zum Thema Ausländerkriminalität.
- de.statista.com/statistik/daten/studi…esamtbevoelkerung-deutschlands
Statistik mit historischen Daten zur Anzahl der Gesamtbevölkerung in Deutschland.
- de.statista.com/statistik/daten/studi…taten-in-deutschland-seit-1997
Statistik mit historischen Daten zu erfassten Straftaten in Deutschland.
- de.statista.com/statistik/daten/studi…und-jugendliche-in-deutschland
Statistik mit historischen Daten zu erfassten Straftaten von Jugendlichen in Deutschland seit 1987.
- bka.de/DE/AktuelleInformationen/Stati…ontextVonZuwanderung_node.html
Bundeslagebild Kriminalität im Kontext von Zuwanderung – Fokus Fluchtmigration 2023 / 2024, Seite 10 (2023) / Seite 12 (2024)
Autor: MAnFred
Veröffentlicht am 4. August 2026
